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Dunas de Corralejo
Wenn du an Gran Canaria denkst, kommen dir sicherlich sofort die Dunas de Maspalomas in den Sinn. Aber wusstest du, dass es auf Fuerteventura ebenfalls ein beeindruckendes Dünengebiet gibt?
Dunas de Corralejo (offiziell Parque Natural de Corralejo) ist ein 11 km langer Sandstreifen entlang der Küste in der Nähe des beliebten Ferienortes Corralejo. Und wer denkt, dass es auf dieser vulkanischen Insel ausschließlich dunklen Sand gibt, liegt vollkommen falsch. Denn die Dünen auf Fuerteventura sind ein Naturkunstwerk aus unberührtem, weißen Sand!
Spaziere durch den Nationalpark – am besten mit geschlossene Schuhen, denn der Sand ist vor allem tagsüber sehr heiß – und wähne dich für einen Moment in der Sahara. Der Spaziergang kann wegen des losen Sandes ziemlich anstrengend sein, aber zum Glück ist das Meer ja nicht weit, um sich abzukühlen …
Hoteltipp
Blue Sea Bahia de Lobos
Nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt und auch nicht weit vom Zentrum: Im Blue Sea Bahia de Lobos wirst du dich wohl fühlen. Tauche im Salzwasserpool ab oder nimm an einer sportlichen Aktivität teil. Sogar All Inclusive gibt es hier.

Piscina Natural
Wie auf der Nachbarinsel Teneriffa gibt es auch auf Fuerteventura einige natürliche Schwimmbecken. Diese Pools wurden im Laufe der Jahrhunderte vom Meerwasser gebildet und laden nun vor allem zu einem erfrischenden Bad ein.
Einer der berühmtesten Naturpools der Insel ist die Piscina Natural an der Ostküste der Insel. Du solltest deinen Besuch zu diesem Highlight auf Fuerteventura jedoch taktisch planen. Denn bei Flut kannst du so viel suchen, wie du willst: Der Pool steht dann vollständig unter Wasser. Nur bei Ebbe kannst du hier ein Bad im kühlen Nass nehmen.

Ajuy
Das schönste Fischerdorf auf Fuerteventura? Ohne Zweifel Ajuy! Besonders bekannt ist der Ort für seine ausgezeichneten Fischrestaurants, in denen du fangfrische Spezialitäten in authentischer, lokaler Atmosphäre genießen kannst.
Jeden Tag kehren die kleinen Fischerboote mit ihrem Fang zurück. Dadurch kommen auf der ganzen Insel Köstlichkeiten wie Zwergkraken, Papageienfische und salzige Meeresschnecken auf den Tisch. Am besten schmecken sie jedoch direkt dort, wo sie angelandet werden – frischer geht es kaum.
Die einfachen Restaurants direkt am Strand mögen zwar schlicht eingerichtet sein, doch dafür wirst du mit hervorragenden Gerichten und meist günstigeren Preisen als in den großen Urlaubsorten belohnt. Ein Besuch in Ajuy ist daher ein echtes Highlight für alle, die die kulinarische Seite Fuerteventuras entdecken möchten.
Tipp!
Kombiniere einen fangfrischen Fisch mit einem erfrischenden Bad in den natürlichen Meerwasserpools Charcones de Ajuy. Bitte beachte, dass das Schwimmen hier nur bei Ebbe möglich ist. Bei Flut werden die Naturpools vom Meer überspült und sind nicht zugänglich.

Betancuria
Zugegeben, Fuerteventura ist kein kulturelles Mekka, aber wenn du dennoch Kultur erleben möchtest, ist Betancuria der richtige Ort. Die ehemalige Inselhauptstadt wurde um 1400 vom französischen Entdecker Jean de Bethencourt gegründet.
Erwarte aber keine riesige Stadt – sie ist klein aber fein. Aber wegen ihrer historischen Gebäude, darunter einige Paläste und die Pfarrkirche Santa Maria, kommt sie sehr pittoresk daher. Oh, und erst diese niedlichen kleinen Balkone an den alten Bürgerhäusern!
Tipp!
Möchtest du einen schönen Ausblick auf die Stadt genießen? Dann besuche den Aussichtspunkt Morro Velosa. Hier erwarten dich zwei Statuen ehemaliger Könige, die den Ausblick „bewachen“.

Faro de Punta Entallada
Das Licht im Faro de Punta Entallada, auch bekannt als Punta Lantailla, brennt seit der Nacht des 3. Dezember 1954. Damit ist er der letzte große Leuchtturm, der auf den Kanarischen Inseln gebaut wurde.
Vom Aussehen her hat der Leuchtturm wenig Ähnlichkeit mit einem traditionellen Leuchtturm wie wir ihn kennen, aber gerade das macht ihn so besonders.
Einen Besuch wert ist er vor allem wegen seines hölzernen Aussichtspunktes. Besonders bei Sonnenuntergang bietet er einen wunderschönen Ausblick!

Isla de Lobos
Okay, wir schummeln ein bisschen: Die Isla de Lobos ist kein Highlight, das sich direkt auf Fuerteventura befindet. Aber du kannst sie von der Insel aus besuchen! Steige in ein Boot und verbringe einen Tag auf der unbewohnten Insel.
Dadurch, dass die Insel unbewohnt ist, gibt es hier jedoch bis auf ein Restaurant keinerlei Ausstattungen. Es ist daher empfehlenswert, viel Wasser und Sonnencreme mitzunehmen. Und vergesse deine Kamera nicht, denn schließlich schlenderst du durch eines der ersten Naturschutzgebiete der Kanarischen Inseln!
Du kannst dir auf eigene Faust ein Boot mieten, aber wenn du lieber an einer organisierten Tour teilnimmst, ist auch das möglich. Buche ganz einfach einen Ausflug über unseren Partner GetYourGuide.

Noch mehr Highlights auf Fuerteventura
Die oben genannten Highlights auf Fuerteventura solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen, bevor du wieder nach Hause fliegst. Aber auf der Kanarischen Insel gibt noch so viel mehr zu sehen. Deshalb haben wir eine zusätzliche Liste für dich erstellt:
- Bist du ein begeisterter Wassersportfan mit einer besonderen Vorliebe für das Surfen? Dann solltest du dir das kleine Dorf La Pared im Südwesten von Fuerteventura nicht entgehen lassen. Es ist weltberühmt für seine tollen Surfmöglichkeiten.
- Apropos Surfen: Zwischen El Cotillo und Corralejo findest du das hippe Surferdorf Lajaras. In den lokalen Bars kannst du den besten Kaffee der Insel trinken und durch hübsche Geschäfte stöbern.
- Das Dorf Vega de Rio Palmas ist vollkommen ursprünglich und authentisch. Bewundere die Kirche aus dem 17. Jahrhundert und mische dich unter die Einheimischen auf dem Dorfplatz. Auch toll: Vom Dorf aus kannst du einen langen Spaziergang durch das alte, von Palmen gesäumte Flussbett machen.
- Der Berg Tindaya, der von den Einheimischen als heiliger Berg mit magischen Eigenschaften angesehen wird, ist wegen seiner mehr als 300 Felszeichnungen ein Muss. Eine Besteigung des Berges ist aufgrund seines archäologischen Wertes nicht möglich, aber es gibt ein paar begehbare Wanderwege.
- Instagrammable, das ist die Playa del Hierro auf jeden Fall. Und zwar nicht wegen ihres tropischen Bildes, sondern wegen der Nahaufnahmen, die du von den Steinen machen kannst, die den Strand übersäen. Diese sehen nämlich aus wie Popcorn: nicht umsonst trägt dieser Strand den Spitznamen Popcorn Beach.
- Wenn du in deinem Fuerteventura-Urlaub einen Vulkan besteigen willst, empfehlen wir dir den Calderon Hondo. Nach einer Wanderung von etwa 6,5 km befindest du dich am Rand des Kraters.
- Im Süden von Fuerteventura liegt der Parque Natural Jandia. Besucher dieses Parkes können die Insel von ihrem höchsten Punkt aus sehen: vom Pico de la Zarza, einem 800 Meter hohen Berggipfel. Der Aufstieg ist jedoch nichts für Zimperliche! Wenn du die richtige Kondition und eine gute Portion Willenskraft hast, brauchst du dafür etwa 5 Stunden.
Das sind zwar nur einige – aber die wichtigsten – der Highlights auf Fuerteventura. Welche stehen ganz oben auf deiner Liste?
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